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Glandorps Hof - einer der ältesten Lübecker Gang-Höfe

... hier war ich am 16.08.2004 | 23552 Lübeck, Glockengießerstraße 39-53

Hübsche Gang-Buden im Glandorps Hof
Hübsche "Gang-Buden"
im Glandorps Hof

Lübeck ist berühmt für seine sogenannten Gang-Höfe, die typisch waren für den mittelalterlichen Städtebau. Ausgelöst durch den rapiden wirtschaftlichen Aufstieg der Hansestadt Lübeck wurde der Wohnraum innerhalb der Stadtmauern extrem knapp. Um mehr Arbeiter unterzubringen, bebauten die Besitzer der zur Straße gelegenen Häuser nach und nach ihre Hinterhöfe mit "Buden", in denen sie Arbeiter und Tagelöhner auf kleinstem Raum unterbrachten. Viele dieser Gang-Höfe sind auch Stiftungen wohlhabender Bürger, die hier Wohnraum für Bedürftige geschaffen haben. Die Straßenhäuser wurden für diesen Zweck mit einem Torbogen durchbrochen, damit die "Buden"-Bewohner in den jeweiligen Gang-Hof hinein gelangen konnten.

In der Lübecker Altstadt existieren noch ungefähr 90 dieser Gänge und Höfe, die von der Straße aus erst einmal gar nicht zu erkennen sind. Der Blick auf diese hübschen Gang-Höfe eröffnet sich erst, wenn man den Torbogen des vorgelagerten Hauses durchschritten hat.

Einer dieser Gang-Höfe ist der ausgesprochen hübsche Glandorps Hof, der im späten Mittelalter von dem Lübecker Ratsherrn und Kaufmann Johann Glandorp (1558-1612) im Renaissancestil erbaut wurde. Der Glandorps Hof zählt zu den ältesten Stiftungshöfen in Lübeck. Gleich neben dem Glandorps Hof liegt der Glandorps-Gang. Die 13 hier angesiedelten sogenannten Gangbuden mit jeweils 16 m² Wohnfläche beherbergten im Mittelalter mittellose Witwen.

» der Glandorps Hof auf der Website von Lübeck







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